Energie aus Naturgras

Seit Juni 2009 ist bei einem Co-Vergärer in Onstwedde eine Versuchsanlage vom ByoLogic Prozess in Betrieb. Die Anlage wurde bei einem 500 kWe Co-Vergärer gebaut, der mit Schweine- und Rinderjauche, Schnittmais und flüssigen Restströmen betrieben wird. Weil flüssige Restströme immer teurer werden und schwieriger erhältlich sind, ist die Hauptrolle der Anlage den Gebrauch hiervon zu ersetzen, indem das Biogas aus Gülle, Schnittmais und Gras maximal produziert wird. Das Gras kommt von den angrenzenden Grundstücken der Forstwirtschaft. Die Ergebnisse sind mit einem extra Biogasertrag von circa 25% mehr als gut.

Im Frühling 2013 geht die Anlage in den kontinuierlichen Betrieb, auch subventioniert vom Interreg-Programm Grünes Gas. Hierin können auf Jahresbasis bis zu 2.000 Tonnen Naturgras verarbeitet werden. Das Ziel des Projektes ist den Selbstkostenpreis von der Verarbeitung von Naturgras in Energie mit dem ByoLogic Prozess zu beweisen. Kosten von Ernten, dem Zerkleinern und Verarbeiten mit dem ByoLogic Prozess verdienen sich zurück durch den zusätzlichen Biogasertrag und durch das Einsparen von Mais.

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